Wie sich Luftfeuchtigkeit senken lässt beim Kochen ohne Dunstabzug

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Wie sich Luftfeuchtigkeit senken lässt beim Kochen ohne Dunstabzug

Wenn Sie ohne Dunstabzug kochen, steigt die Luftfeuchtigkeit in der Küche schnell auf unangenehme Werte, was zu beschlagenen Fenstern, feuchten Wänden und muffigen Gerüchen führen kann.  weitere Infos  einfachste und effektivste erste Schritt ist, bereits während des Kochens konsequent zu lüften: Stellen Sie das Fenster weit auf, idealerweise als Querlüftung mit einer zweiten Tür oder einem weiteren Fenster, sodass ein Durchzug entsteht. Gleichzeitig sollten Sie Töpfe und Pfannen immer mit einem gut sitzenden Deckel verschließen, denn so gelangt deutlich weniger Wasserdampf in die Raumluft. Reduzieren Sie zudem die Herdstufe auf das notwendige Maß, da starkes Sprudeln unnötig viel Feuchtigkeit freisetzt. Wenn Sie Nudeln oder Gemüse kochen, gießen Sie das heiße Wasser nicht in den Spülabfluss, sondern lassen Sie es kurz abkühlen, bevor Sie es weggießen; der aufsteigende Dampf aus dem Sieb belastet die Luft ebenfalls. Auch das Abtropfen von frisch gewaschenem Salat oder das Offenstehenlassen von heißen Flüssigkeiten sollten Sie vermeiden, bis die Küche wieder abgekühlt ist.

Nach dem Kochen ist es entscheidend, die feuchte Luft gezielt nach draußen zu befördern, anstatt sie im Raum zu verteilen. Öffnen Sie das Fenster für mindestens fünf bis zehn Minuten vollständig, auch wenn es draußen kalt ist; die kalte Außenluft nimmt weniger Wasserdampf auf und sorgt für einen schnellen Austausch. Ein Raumentfeuchter mit Granulat oder ein elektrisches Gerät kann in kleinen Küchen temporär helfen, ist aber nicht zwingend notwendig, wenn Sie diszipliniert lüften. Wischen Sie nach dem Kochen Kondenswasser von Fensterbänken und Fliesen ab, denn diese Feuchtigkeit verdunstet sonst wieder und erhöht die Belastung. Hängen Sie nasse Geschirrtücher und Spüllappen nicht in der Küche auf, sondern trocknen Sie sie an einem anderen Ort; sie geben über Stunden Feuchtigkeit ab. Wenn Ihre Küche an ein Badezimmer mit Abluftventilator grenzt, können Sie die Tür leicht geöffnet lassen und den Ventilator nach dem Kochen für einige Minuten laufen lassen, um die feuchte Luft abzuziehen – achten Sie dabei aber darauf, dass kein Wasserdampf in andere Räume strömt.


Für eine dauerhafte Verbesserung lohnt es sich, das Kochverhalten grundsätzlich anzupassen: Nutzen Sie für Suppen und Eintöpfe einen Schnellkochtopf, der den Dampf im Inneren hält, oder garen Sie Gemüse mit wenig Wasser in der Mikrowelle, wo die Feuchtigkeit gebunden bleibt. Auch das Ablöschen von Braten mit Flüssigkeit sollten Sie vermeiden, da der entstehende Dampf explosionsartig aufsteigt; kippen Sie die Flüssigkeit stattdessen erst nach dem Herausnehmen des Bratens hinein. Die Luftfeuchtigkeit senken Sie zudem, indem Sie nach dem Kochen den Backofen bei geöffneter Tür austrocknen lassen, anstatt ihn heiß zu schließen, und indem Sie regelmäßig die Dunstablösung an Fenstern und Schränken reinigen, da dort Schimmel entstehen kann. Wenn Sie diese Maßnahmen kombinieren, werden Sie merken, dass die Raumluft deutlich trockener bleibt; die Luftfeuchtigkeit senken Sie auf natürliche Weise, ohne technische Hilfsmittel. Entscheidend ist, dass Sie Lüften und Abdecken als feste Routine etablieren, denn nur so bleibt die Küche langfristig angenehm trocken, und Sie vermeiden Folgeschäden an Wänden und Möbeln, ohne dass Sie einen teuren Umbau oder eine aufwendige Installation benötigen.